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    Chronik/Regatten II - 2014


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    Funregatta „Rundum Brombachsee“

    Beim Wetter hatten wir wieder einmal Glück wie meist: In den Jahren seit der See-Eröffnung mussten wir erst einmal eine Regatta wegen fehlendem Wind und noch keine wegen Sturms absagen. Bei der diesjährigen „Rundum Brombachsee“ waren wieder 2-4 Bft angesagt, ideale Segelbedingungen. Zwar war der Wind aus Richtung WSW etwas böig und in den Böen auch drehend, aber das ist bei südlichen Windrichtungen normal und eher eine Herausforderung.

    Bei der 2. Ungewissheit im Vorfeld, der mitmachenden Teilnehmer, sah es lange eher düster aus. Eine Woche vor der Regatta hatten wir 4 Meldungen, eine Zahl, bei der andere Vereine die Regatta absagen. Im Laufe der Woche kamen dann doch noch einige Boote dazu, so dass dann 11 Teams an den Start gingen, ein eigentlich brauchbares Feld. 3 Boote vom Partnerverein TSV Wendelstein sind o.k., 4 eigene Boote könnten durchaus etwas mehr sein (bei 6 vereinseigenen Booten), kein Boot von der WAB ist natürlich enttäuschend.

    Da die Regatta mit einer „Fuchsjagd“ gekoppelt war, brauchten wir natürlich einen solchen: Das nominell langsamste Boot erhält einen Vorsprung von 5 Minuten. Wird es eingeholt, bekommt der erfolgreiche Jäger die Trophäe, kommt es durch, darf das Fuchsteam das Füchschen behalten. Nach Sichtung aller Meldungen bekam unsere Nachwuchsseglerin Marie Strieffler mit Ihrer Vorschoterin Arissa Pascher auf dem 420er die Aufgabe des Fuchses. Die Verfolger starteten in zeitlichem Abstand entsprechend der nominellen Bootsgeschwindigkeit so, dass sie alle theoretisch zum gleichen Zeitpunkt ans Ziel kommen würden, wenn alle gleich gut segeln. Känguru-Start wird diese nicht sehr häufig gefahrene Regatta-Variante genannt.. Das Timen erfordert einige Erfahrung, da die voraussichtliche Fahrzeit anhand der Winddaten und der Strecke möglichst gut abgeschätzt werden muss, um die Startzeitpunkte der einzelnen Boote festzulegen.

    Nach dem Start ging es zunächst nach Westen zum kleinen Damm bei teilweise heftigen Böen bis 5 Bft., nach umrunden der Boje nach Norden in den Hafen von Enderndorf um die Verholboje, dann nach Osten vor die Arche, anschließend nach Süden zum ehemaligen Pleinfelder Hafen und schließlich wieder zum Start vor dem Hafen in Ramsberg.

    Vor dem Damm zum kleinen Brombachsee hatte der Fuchs nur noch einen geringen Vorsprung vor uns, den Zweit-Gestarteten, und schien bald eingeholt zu sein. Aber auf der nächsten Etappe nach Enderndorf und zur Arche legten sie unter Spinnacker mächtig los und bauten den Vorsprung wieder deutlich aus. Wegen der Winddreher ließen wir unseren Genacker zunächst eingepackt und setzen ihn erst auf dem letzten Stück vor der Arche ein, zu spät, um zu gewinnen. Zwischenzeitlich hatte uns auch schon Peter Haan (TSVW) auf seinem schnellen Kielzugvogel überholt und sich auf die Spur des Fuchses gemacht, und die anderen Verfolger kamen auch bedrohlich näher. Auf der Zielkreuz von Pleinfeld nach Ramsberg kam es dann zum spannenden Endkampf: Für uns schien Peter Haan den Fuchs eingeholt zu haben, war aber zu weit seitab, um es genau einschätzen zu können (Vorgabe waren 3-4 Bootslängen seitab). Und wir mussten uns den Angriffen der Nachfolgenden erwehren – und uns äußerst knapp vor dem Ziel von der h26 von Werner Held (YCF) und von der J22 mit Jürgen Buchard (TSVW) geschlagen geben. Zwischenzeitlich hatte der Fuchs das Ziel passiert vor dem Verfolger Peter Haan, der sich noch kurz vor dem Ziel im stark drehenden Wind vor dem Ramsberger Hafen „verfahren“ hatte. Marie und Arissa behielten also den Fuchs und gewannen naturgemäß auch die Gesamtwertung. Eine Superleistung, Gratulation!!

    Wir konnten uns dann noch sehr knapp von der heranrauschenden Melges 24 mit Team Thiermann ins Ziel retten. Es kam also zum geplanten und erwünschten spannenden Endkampf.

    Leider wurde aus dem anschließend geplanten Sommerfest mit dem TSVW und der WAB mangels Teilnahme nur ein „normaler“ Segelhock. Die von Erwin Laub gegrillten Steaks und Bratwürste und die von Sabine Baumgart, der neuen Wirtin, gemachten Salate schmeckten trotzdem super. Danke! Danke auch an Joachim Reichert, dem neuen WAB-Vorstand, der die Bewirtung persönlich überwachte.

    Und natürlich besonderen Dank an Franz Kress, der wie immer zuverlässig die erforderlichen Bojen ausbrachte (und später wieder einsammelte), und die Regatta auf dem Wasser überwachte, sowie an Lisa und Marko, die vom Steg aus Start und Zieleinlauf kontrollierten.

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