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    Chronik/Regatten II - 2012


  • Auftaktregatta am 21.4.
  • Rundum am 14.7.
  • Herbstregatta 22.9.
  • Aktuelles / Kurzmeldungen 2012

  • Rundum am 14.7.


    Sommerregatta „Brombachsee Rundum“ des TSV Ramsberg am 14.7.
    Junges Team vom Stuttgarter Segelclub siegt mit einem 420er bei der Schwerwind-Regatta

    Schon die ganze Woche schauten die Verantwortlichen etwas sorgenvoll auf die Wettervorhersage: Durchzug eines Tiefs mit Böen bis 9 Bft. waren zur Regattazeit angesagt. Um sie wurde bis zum Morgen der Regatta, wie oftmals, nicht besser.

    Zur angesetzten Steuermannsbesprechung zog dann tatsächlich eine Regenfront mit heftigen Sturm durch. Natürlich war Sturmwarnung und ein Start deshalb zunächst nicht möglich. Aber nach dem Regen klarte es auf und teilweise herrschte sogar Sonnenschein. Es blieb aber Starkwind. Die Windwarnung wurde auf Vorwarnung runtergesetzt, so dass ein Start mit ca. 1 h Verzögerung möglich wurde. Der eine oder andere Jollensegler verzichtete aber auf die Teilnahme. Unser Kielzugvogel mit Christian Jilge und Arthur Kroll erlitt vor dem Start einen Bruch und konnte ebenfalls nicht starten.

    Entgegen der Erwartung auf weiter abflauenden Wind (der Berichterstatter hat darauf gesetzt und die Leichtwindsegel hochgezogen, was sich als völlig falsch erwies) frischte dieser aber immer wieder auf, so dass es sich recht anspruchsvolles Segeln ergab. Harte kurze Böen zerrten am Rigg und ergaben abenteuerliche Schräglagen. Raumschots waren die Boote fast nicht zu halten. Die „Racer“ setzten dann aber noch Spinnacker bzw. Genacker (was so was wie Ehrfurcht bei den „normalen“ Seglern und den Beobachtern an Land aufkommen ließ), dabei ging auch schon mal eine Vorschoterin baden. Aber es war ein grandioses Bild vor der Kulisse des Waldrückens zwischen Enderndorf und Arche. Dazu dann noch wie ein Bienenschwarm die Kiter und Surfer vor der Arche, die bei diesem Wind erst richtig munter werden, und bei denen man beim Vorbeifahren richtig Happy-Gesichter sah. Leider gibt es keine Bilder davon (der Berichterstatter fotografiert schon mal nebenher gerne bei einer Regatta, aber bei dieser hatte er wahrlich andere Gedanken).

    Bei einer Halse, bei diesen Bedingungen ein nicht ganz leichtes Manöver, klemmte eine Vorschoterin auf der Surprise von Therese Michel dann eine Hand ein und musste von der DLRG geborgen und ins Krankenhaus gebracht werden. An dieser Stelle muss der DLRG ein großes Lob für ihre schnelle und professionelle Hilfe ausgesprochen werden.

    Eigentlich waren 2 Runden geplant, die ersten Boote überschritten aber die geplante Rundenzeit, so dass die Wettfahrtleitung und Zeitrichter Willy Dorschner nach einer Runde Schluss machte. Alle Segler, die nach der Regatta alle happy waren ob des bestandenen „Abenteuers“, aber auch ziemlich müde wirkten, begrüßten das. „Es war klasse, aber es hat auch gereicht“ war das Credo. „Grenzwertig, aber eine Supererfahrung“ sagten andere. 7-8 Bft. schätzten Teilnehmer in den Böen, die DLRG sagte aber, es waren 9 in der Spitze.

    Wie bei Yardstickregatten üblich, bei denen ja der Sieger erst berechnet werden muss, waren alle gespannt auf die Siegerehrung, und das Ergebnis war tatsächlich überraschend: Eine Jugendcrew (aber beileibe aber keine Anfänger, wie man schon auf dem Wasser sah) vom Stuttgarter Segelclub auf einer 420er-Jolle, Manuel Renz und Christian Olbrich, gewannen deutlich vor Wolfgang Hirschbeck, einem erfahrenen Segler vom einheimischen Yachtclub Frankonia auf einem Drachen, der für Schwerwind hervorragend geeignet ist. Dritter wurde Volker Tetzlaff (Yachtclub Noris) auf der olympischen Einhand Jolle Finn Dinghi. Nach noch einem Finn Dinghi mit Stefan Wormstall vom Altmühlsee kamen erst die favorisierten schnellen Kielyachten Platu 25, Tirion 28 und Melges 24. Ein völlig anderes Bild als meist sonst und ziemlich unerwartet. Aber eigentlich haben alle, die die Regatta absolviert haben, gewonnen.

    Da keine größeren Schäden entstanden und alle Segler zufrieden waren, atmete der Veranstalter nach der Regatta deutlich auf. Bei solchen Bedingungen ist immer ein Risiko vorhanden. „Der verletzten Vorschoterin wünschen wir, dass sie bald wieder gesund ist, und ihre Freude am Segeln nicht verloren hat“, sagte Organisationsleiter Fritz Braun bei der Siegerehrung.

    An dieser Stelle sei nochmals allen gedankt, die am reibungslosen Ablauf der Regatta und dem anschließenden gemütlichen Beisammensein mitgewirkt haben, zu Wasser oder zu Lande. Besonderen Dank hat aber Franz Kress mit seiner Tochter Karoline verdient, die den bei diesem Wetter ziemlich anstrengenden und ungemütlichen Job des Bojenlegens und der Regattasicherung übernommen hatten (und eine Dauerdusche erlebten), sowie Edi und Helga Rückel, die mit ihrer Mannschaft für eine vorzügliche Bewirtung sorgten.

    Das Ergebnis:

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    Die Sieger mit Organisationsleiter:


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