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    Chronik/Regatten II - 2012


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  • Aktuelles / Kurzmeldungen 2012

  • Auftaktregatta am 21.4.


    Auftaktregatta des TSVR am 21.4.


    12 Boote waren am Start, davon 3 Melges 24, die Teilnahme war also für die Jahreszeit und das Wetter befriedigend, aber nicht berauschend

    Das Wetter war kühl, teils sonnig, teils wolkig mit geringen Schauern zwischendurch (und kurz nach der Regatta eine heftige Regen-Sturm-Front).

    Der Wind hatte ca. 3 Bft. im Mittel, mit kräftigen Böen bei Durchzug von Wolkenfeldern, dabei stark drehend von W bis SSW.

    Endlich wieder Segeln: Das spiegelte sich in der guten Stimmung vor und nach der Regatta wieder (und während der Regatta auch hoffentlich auf den Booten).

    Spannung versprach das Duell der 3 Melges, wobei Klaus Tillmanns vom YCN nach langen Jahren auf dem H-Boot über denn Winter auf dieses Boot gewechselt war. Alle waren gespannt, wie er sich schlagen würde. Seine Gegner: der „Brombachseemeister“ der letzten Jahre Markus Etschel vom 1. WSC und seine jungen Vereinskollegen vom YCN um Rolf Thoma mit dem Boot von Martin Thiermann, der dieses mal selbst verhindert war.

    Das Legen der Bahn war für Wettfahrtleiter Michael Denner ein besonderes Problem: Einmal drehte der Wind bei Durchzug der Wolkenfelder heftig. Zum zweiten gab es in der Mitte des Sees, wohl bedingt durch die Enderndorfer Bucht, einen sehr starken Dreher, teilweise um fast 60 Grad (der später dem Schreiber eine heftige Kopfnuss bei einer Patenthalse auf dem Vorwindkurs bescherte). Trotz allem konnte er pünktlich um 12:05 Uhr die 1. Wettfahrt starten.

    Von Anfang an zeichnete sich ein spannender Dreikampf zwischen den 3 Melges ab. Keiner konnte sich richtig absetzen. Der Rest des Feldes reihte sich ein. Ein interessantes Duell fand noch zwischen der First 211 und der neuen Varianta 18 statt, die beide dieselbe Yardstickzahl besitzen, das dann mit 3:0 von der First entschieden wurde. Aber es war jeweils relativ knapp.

    In der 2. Runde traf dann eine unerwartete knackige Böe die Fighter und der Skipper Erwin Laub reagierte nicht schnell genug, so dass das Boot sich zunächst auf die Seite legte und dann noch durchkenterte. Wegen der Kimmkiele ist das wohl eine Schwäche der Fighter. Weil das Sicherungsboot sich zu diesem Zeitpunkt gerade am anderen Ende der Bahn befand, holte Die Besatzung der Conger-Jolle Aloha, Nachwuchsseglerin Lisa Lämmermann und Senior Arthur Kroll jeweils vom Veranstalter TSVR erst mal den 100 kg schweren Skipper der Fighter aus dem ca. 10 Grad kalten Wasser; Wer das schon mal gemacht hat, weiß, dass das kein leichtes Unterfangen mit einer Jolle ist. Deshalb hohes Lob an das Conger-Team. Sie mussten aber dann leider die Regatta aufgeben.

    Die Bergung der kieloben schwimmenden Fighter durch das Sicherungsboot, d.h., sie in Landnähe zu ziehen dauerte dann einige Zeit, was eine Unterbrechung der Regatta verursachte, die dann noch durch eine notwendige Bahnverlegung durch den auf West drehenden Wind verstärkt wurde. Das Sicherungsboot mit Franz Kress und seiner Tochter Karoline hatte also richtig zu tun. Die 2. Wettfahrt lief dann problemlos ab.

    In der Westen drohte eine schwarze Wand, die allerdings nur sehr langsam näher kam. Vor ihr drehte dann der Wind fast nach Süden. Für eine Bahnanpassung blieb aber die Zeit nicht mehr. Also ergab sich bei der 3. Wettfahrt ein nicht ganz „meisterschaftsgerechter“ Anlieger-Kurs, was aber alle akzeptierten. Alle kamen auch noch regulär ins Ziel und die schnellen Boote auch noch trocken in den Hafen. Den Schreiber der Zeilen traf es 10 m vor dem Steg, so dass noch alle Segel nass wurden (aber sonst nichts passierte). Willy Dorschner als Alleinsegler auf dem Kielzugvogel wurde noch kurz vor der Hafeneinfahrt von der Sturmböe und dem Starkregen erfasst. Nach einer wichtigen Erfahrungsregel drehte er um und wetterte die Front auf dem See ab (was immer besser als bei Sturm im Hafen ist). Es beutelte ihn heftig und legte ihn mal kurz auf Wasser, als erfahrener Segler beherrschte er aber die Situation und konnte das Boot wieder aufrichten, und nach Abflauen des Windes ohne Schaden den Hafen erreichen.

    Die gute Stimmung beim anschließenden Zusammensitzen und gutem Essen bei Edi lässt darauf schließen, dass es trotz des ereignisreichen Tages allen gefallen hat. Und es gab keinen Protest, also alles war friedlich. Der gestrandete Fighter-Skipper machte auch gute Miene zum für ihn nicht ganz so guten Spiel: Die endgültige Bergung seines Schiffes durch den DLRG am Sonntag und mögliche Schäden an Bord werden sicher nicht ganz billig, und zuhause musste er anschließend auch noch beichten (eigene Worte).

    Die Regatta und den Melges-Dreikampf entschied dann etwas überraschend das junge Team vom Boot von Martin Thiermann, der dieses mal als Skipper von Rolf Thoma vertreten wurde, für sich. Markus Etschel und Melges-Newcomer Klaus Tillmanns waren beide punktgleich und letztendlich entschied das bessere Einzelergebnis für Markus Etschel auf den 2.Platz. Ein knappes Ergebnis also, was einen interessanten Kampf um die Meisterschaft im Laufe des Jahres verspricht.

    Alle freuten sich auf das nächste Treffen, dem Ansegeln am 1. Mai beim 1. WSC

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    Vor dem Start

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    2 Melges 24 unter Gennaker

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    Der gekenterte Fighter liegt bedrohlich im Wasser. Franz Kress mit Tochter im Sicherungsboot sichern den Havaristen.

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    Der Fighter liegt hier noch flach auf dem Wasser und kentert später durch.


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    Die 3 Siegermannschaften

    Bilder 1-4: M. Fritsche

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