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    Chronik/Regatten I - 2010


  • Auftaktregatta am 17.4.
  • Fun-Regatta am 3.7.
  • Herbstregatta 18.9.

  • Fun-Regatta am 3.7.


    Rainer und Resi Michel mit Kurt und Sybille Engelhardt gewinnen die Fun-Regatta 2010

    Das wahrscheinlich legendär werdende WM-Länderspiel gegen Argentinien und die Geburtstagsfeier von TSV-Vorstand Holger Treiber warfen im Vorfeld die Planung der Fun-Regatta um: Der Start zur Regatta wurde um 2 Stunden vorverlegt, damit die Segler sicher um 16:00 Uhr das Spiel anschauen können, und der Grillabend musste abgesagt werden, weil Holger die gesamte Sparte zu seiner Geburtstagsfeier eingeladen hatte.

    Die Vorverlegung des Starts von 14:00 Uhr auf 12:00 Uhr erwies sich dann als Glücksfall: Der Wind war zwar dürftig, aber immerhin er wehte, gegen 13:00 sogar fast flächendeckend. Um 14:30 Uhr stellte er aber seinen Dienst weitgehend ein.

    Da nach dem Känguruh-Prinzip gestartet wurde und das Rennen auf 3 h getimt war, zog sich der Start auf ca. 1 h hin, bis am Schluss das schnellste Boot, die Akros mit Horst Hekele gestartet war. zu diesem Zeitpunkt hatten die ersten Starter (die langsameren Boote) bereits das erste Viertel der geplanten Strecke hinter sich.

    Geplant war, aus dem Hafen heraus in Richtung Ost, dort um die rote Tonne des Grundablasses herum in Richtung Hafen Enderndorf, dort um die Verholboje vor den Bootsstegen und dann zurück zum Hafen in Ramsberg zu segeln. Die Hafeneinfahrt in Ramsberg sollte das Ziel sein. Bei dem Känguruh-Prinzip ist ja die Reihenfolge der Ankunft dann gleich das Ergebnis (während beim klassischen Prinzip dann erst gerechnet werden muss).

    Bei der Festlegung der Startzeiten muss man die voraussichtliche Fahrtdauer des langsamsten Bootes zugrunde legen und danach die restlichen Starzeiten der schnelleren Boote terminieren. Bei der unsicheren Windlage eine schwierige Frage (den ganzen Tag war 1 Bft. vorhergesagt, nur um 11:00 - 14:00 Uhr Uhr 2 Bft., also etwa zu unserer Startzeit). Die Experten schätzten 3 h Fahrzeit. Ggfs. sollte die Strecke im Wettfahrtverlauf verlängert werden, damit am Ende die 3 h herauskommen sollten.

    Doch es kam ziemlich anders. Ein kurzer subjektiver Bericht aus der Sicht des Organisators, Mitseglers und Schreibers dieser Zeilen:

    Nach einigen kleinen Misslichkeiten am Anfang (Motor bremsend im Wasser, Fender noch draussen) kamen wir, Vorschoter Arthur und ich, etwas verzögert langsam in Fahrt. An der ersten Tonne sind wir Dritte in Schlagdistanz zu Marion mit dem Laser und Franz + Karoline Kress mit dem Zugvogel. Auf dem langen Schlag nach Enderndorf lief es zunächst prima. Erst konnten wir den Zugvogel, dann den Laser abhängen. Die später gestarteten Boote waren da erst auf Weg zur Tonne, das schnellste, der Kat Mattia 18 noch gar nicht gestartet. Auf Höhe Ramsberg haben wir einen riesigen Vorsprung und konnten eigentlich gar nicht mehr verlieren. Und die Zeit ist noch nicht mal zur Hälfte um. Mit dem Wettfahrtleiter besprechen wir, dass, wenn es so weitergeht, wir die Strecke verlängern müssen. Doch je näher wir Enderndorf kommen, je mehr kommen Bedenken: Die Enderdorfer Bucht ist völlig glatt. Nach einiger Zeit kommt nochmal Hoffnung auf: eine kleine Böe zieht durch, die uns der zu umrundenden Tonne zwar näher bringt, aber schnell wieder verschwindet. Zentimeterweise nähern wir uns der Bahnmarke.

    Zwischenzeitlich laufen die anderen Boote bedenklich nah auf. Insbesondere der "Lieblings-Gegner" vieler Regatten, Rainer Michel mit der schnelleren Surprise, schiebt sich immer näher ran. Als wir die Boje endlich runden, haben wir immer noch einen Vorsprung, aber die geplante Zielzeit ist schon fast erreicht. Wenn nicht ein Windfenster kommt, wird es mit der rechtzeitigen Ankunft in Ramsberg nichts. In Richtung Absberg sehen wir einen kleinen Windstreifen und schlagen diese Richtung ein, die allerdings etwas vom Ziel wegführt. Doch statt sich auszubreiten zieht der sich langsam zurück, bevor wir ihn erreichen. Rainer schleicht sich dagegen direkt in Richtung Ramsberg. Wir versuchens mit dem Genacker. Es hilft etwas, doch statt der Millimeter werden höchstens Zentimeter. Rainer machts uns nach, doch auch sein Spinnacker hängt schlaff herab.

    Kurzzeitig sind wir etwas verwundert, als plötzlich die Akros aufholt und zügig an der Surprise vorbeizieht. Dieses Boot ist zwar schnell, aber so viel? Nachdem es dann zügig weiterzieht, wird uns klar: Horst hat den Motor an und will zum Fußballspiel. Also Disqualifikation und letzter Platz.

    Nachdem wir um 15:00 Uhr immer noch nicht allzu weit vor dem Hafen in Enderndorf dümpeln, wird klar, das wird nichts mehr mit dem rechtzeitigen Hafeneinlauf in Ramsberg. Und wenn die Regatta noch lange läuft, stimmen auch die Vorgabezeiten nicht mehr. Um 15:15 stelle ich vorsorglich die Reihenfolge fest. Rainer ist jetzt eindeutig an uns vorbeigezogen. Um 15:30 Uhr bewegen sich dann der Laser und der Mattia 18 etwas: Marion und Micha haben die Geduld verloren, sind ins Wasser gesprungen und schieben die Boote an: Die WM-Übertragung um 16:00 Uhr naht ja. Mitten auf dem See noch vor der Anfahrt auf Enderndorf drehten zwischenzeitlich die beiden letzten Boote um und fahren direkt nach Ramsberg zurück. Also Regatta beenden und den Stand von 15:15 Uhr nehmen, und mit Motor zurück nach Ramsberg. Kurz vor der Hafeneinfahrt hören wir dann schon den ersten Torjubel.

    So ganz glücklich war keiner mit der Lösung, bei der Siegehrung dann und dem grandiosen Sieg der deutschen Fußballer war die Stimmung jedoch so gut, dass keiner mehr meckerte. Und alle waren der Meinung, dass man das wiedermachen muss und vielleicht sogar in die Meisterschaftsserie aufnehmen sollte.

    Das Ergebnis im Detail:

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