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    Chronik/Regatten I - 2009


  • Auftaktregatta 18.4.
  • Fuchsjagd 4.7.09

  • Fuchsjagd 4.7.09


    ../images/fuchs.jpg

    Die Fun-Regatta "Fuchsjagd 2009"
    Ein Spaßregatta mit Hindernissen

    Kaum Anmeldungen und schlechte Wetterprognosen (Gewitter) waren die Vorzeichen; es kam im Vorfeld also keine Euphorie auf. Da wir noch aber nie eine Regatta ausfallen ließen, entschließen wir uns, auf jeden Fall zu segeln.

    Es kommen dann doch noch 7 Boote zusammen: Zu den vereinsinternen noch die Gäste Helmut Auerochs und das Team Therese und Rainer Michel mit Kurt Engelhardt. Damit kann man auf jeden Fall eine Regatta durchführen. Zunächst überrascht uns die Wasserschutz-Polizei: Sie kommen auf den Hof und fragen, ob sie unsere Regatta begleiten sollen (was noch nie passiert ist, aber es freut uns).

    Bei der Regatta stellen sich dann aber ein paar Hindernisse ein.

    Zunächst das Ergebnis:

    Das schnellste Boot, die Surprise "Joy" mit Therese Michel als Steuerfrau, und Rainer Michel und Peter Jagiella als Vorschoter, "erlegen den Fuchs", verschenken aber durch einen Regelfehler den Gesamtsieg und den Wanderpokal.

    Erste im Hafen und Pokalgewinnerin ist die Nachwuchsseglerin Lisa Lämmermann als Steuerfrau (die gleichzeitig der Fuchs war) mit Marie Strieffler und Michael Denner als Vorschoter auf der Conger "Aloha".

    Die Einlaufwertung im Überblick:

    ../images/Ergebnis Fuchsjagd.jpg

    Der TSV-R bedankt sich bei allen Teilnehmern und Helfern für ihr Engagement.
    =============================================================================

    Ein subjektiver Bericht des Organisators (und Mitseglers) von der Regatta

    Am angekündigten Termin der erste Versuch

    Pünktlich vor dem nominellen Starttermin das angekündigte Wetter: Bei kaum Wind schwarze Wolken mit Donnergrollen in Nordwesten. Ich gehe trotzdem aufs Wasser. Schneller als erwartet öffnet der Himmel seine Schleusen und ein Sturzregen mit Hagel geht nieder, komischerweise ein starkes Gewitter ohne grossen Wind. Die Jacke ist dicht, aber unterhalb der Jacke tropft alles. Mit Wettfahrtleiter Thomas Ritzer beraten wir das weitere Vorgehen: Sturmgefahr besteht keine aber die alte Diskussion kommt auf: Wie gefährlich sind Blitze? Es passiert zwar ganz selten was, aber es ist trotzdem ein ungutes Gefühl. Wir gehen vom Wasser, nachdem es in der Ferne wieder dunkel wird.

    Ein neuer Sturzregen mit Hagel setzt ein, noch stärker und länger als vorher. Wohl der stärkste Niederschlag seit langem, denn meine Frau erzählt später, dass im Ferienhaus in Ramsberg das Wasser aus dem WC und der Badewanne gedrückt hat, was noch nie passiert ist. Und die Polizei ruft an, wir sollen nicht starten, ein Unwetter sei angekündigt. Wir gehen trotzdem zum Hafen und beraten. Der Himmel sieht gut aus, der Wind bei ca. 2 Bft., aber die Sturmwarnung läuft, was wir uns nicht erklären können. Dann kommt auch noch die Wasserschutzpolizei und erklärt uns, dass ein Unwetter mit über 40 l/qm Niederschlag angekündigt sei, deshalb die Warnung, aber dass dieses wahrscheinlich in Richtung Ansbach ziehen würde. Dem Regattaleiter reichts, mit 3 Schüssen bricht er für diesen Tag die Wettfahrt ab. Nebenbei waltet die Polizei noch ihres Amtes und befragt uns, ob der Regattaleiter für das Schiessen eine Erlaubnis besitzt (was er hat) und brummt einem Segler eine Verwarnung auf, weil dieser keine kein weisses Rundumlicht auf dem Mast hat.

    Es kam dann kein Unwetter mehr, nicht mal ein bißchen Regen. Der Wind war allerdings auch nicht berühmt.

    Wir beraten und beschliessen, am Sonntag einen 2. Versuch zu starten. Die meisten sagen zu, teilzunehmen. Die komplette Wettfahrtleitung aber ist verhindert. Christian erklärt sich bereit, einzuspringen.

    Der 2. Versuch am Sonntag

    Um 10:00 Uhr treffen wir uns wie beschlossen. Der Wind schläft noch, aber der Himmel sieht gut aus, nicht so gut ist es aber bei den Teilnnehmern: Zunächst sind wir nur 3 vereinsinterne Boote und deswegen auch ziemlich traurig. Weil alle Vorbereitungen getroffen sind, beschliessen wir, auf jeden Fall zu segeln. Gerd kündigt sich noch telefonisch an, so dass klar ist, wir segeln; nachdem wir aber offensichtlich "unter uns" sind und alle Regeln nochmals besprochen haben, beschliessen wir gemeinsam und einstimmig, dass wir ohne Wettfahrtleiter auskommen und Christian deswegen nicht 2 1/2 Stunden rumsitzen und aufpassen muss, sondern mit Peter mitsegeln kann.

    Pünktlich um 11:00 geht der Fuchs Lisa Lämmermann mit Marie Strieffler und Michael Denner auf die Reise um den See. Da taucht überaschend noch Helmut Auerochs auf dem Wasser auf, den wir noch rasch informieren können. Dann sind wir, Vorschoter Heinz, Nachwuchssegler Steve und ich, dran. Der Wind hat aufgefrischt und der Fuchs ist schon weit weg. Es läuft unter Genacker gut, aber wir kommen nur langsam näher. Nachdem der Fuchs bereits die Hälfte der geplanten Strecke hinter sich hat, kann erst das nominell schnellste Boot, die Akros von Gerd und Horst starten. Es ist klar, unsere Vorausberechnung ging von schwächerem Wind aus und ist deshalb falsch.

    Nach Dreiviertel der Strecke ist der Fuchs relativ nah vor uns, und eigentlich müssten wir ihn demnächst einholen, aber die Gesamtzeit ist jetzt tasächlich zu kurz. Ich beschliesse, die Stecke zu verlängern und rufe alle Boote an. Der Fuchs ist natürlich nicht so ganz zufrieden weil er den Bau schon vor Augen hat. Ich beruhige ihn und verspreche, auf der nächsten Bahn den Genacker nicht einzusetzen. Mein Vorschoter mault zwar etwas, ich möchte es aber spannend halten, und die anderen sind soweit hinten, dass wir uns das leisten können.

    Also eine vertrödelte Bahn, bis plötzlich jemand meinen Namen ruft: Überraschend ist wie aus dem Nichts die Surprise "Joy" des Michel-Teams neben mir, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte, und zieht vorbei. Sie waren für ihre geplante Startzeit gerade noch rechtzeitig angekommen, als die langsameren Boote schon alle weg waren, und keiner hat es mitbekommen und deswegen auch nicht beobachtet (aber natürlich war es legal).

    Damit war es mir natürlich sofort klar, das Rennen kann ich gegen die viel schnellere Surprise nicht mehr gewinnen. Ich informiere dann noch den Fuchs über seinen neuen Gegner, damit er sich darauf einstellen kann, und wir konzentieren uns wieder.

    Zwischenzeitlich liegen wir 3 führenden Boote weit voraus in einer Flaute, wobei die leichte Jolle des Fuchses noch am besten weg kommt: Der Abstand erhöht sich; und ganz im Westen ist ein Windstreifen in der Höhe der Verfolger sichtbar, der zügig näher kommt. Und vorne an der Windkante die schnelle Akros mit Gerd und Horst. Ich ahne Böses und suche den letzten Wind. Fast schon in Rufweite zur Akros erfasst uns die Böe auch und wir setzen alles dran, vor der Akros zu bleiben. Den Fuchs und die Surprise haben wir abgeschrieben und deshalb richten wir unseren Kurs auf die Hafeneinfahrt, das Ziel aus.

    Wir können die Akros tatsächlich einigermassen auf Distanz halten, der Kurs stimmt, und mit viel Glück und dem erwarteten Windreher könnten wir die Hafeneinfahrt direkt erreichen. Ein kleine Chance haben wir auch noch gegen den Fuchs und die Surprise, die einen ganz anderen Kurs gefahren sind. Dafür reicht es dann zwar nicht mehr ganz, aber die beiden Boote sind irgendwie vor dem Hafenbereich nicht konsequent: Wenige Meter vor dem Ziel hat die Surprise den Fuchs eingeholt, die erfolgreichen Jäger freuen sich und der Fuchs ist offensichtlich erschöpft.

    ../images/jaeger.jpg

    Wir versuchen, direkt in den Hafen durchzuschlüpfen, der Fuchs spannt die Lage und strebt die Hafeneinfahrt an. Uns fehlen vielleicht 5 m Höhe, so dass wir nochmals wenden müssen und der Fuchs fährt vor uns durch. Also sind wir 2. im Hafen. Unser Nachwuchssegler Steve freut sich, ich ahne wegen der Surprise aber schon ein Problem: Nach der mündlichen und schriftlich verteilten Segelanweisung war das Rennen zweigeteilt: Die eigentliche Fuchsjagd, die eindeutig der Jäger Surprise gewonnen hat, und die Gesamtwertung, die bei der Hafeneinfahrt entschieden wird, und für die es den schönen Wanderpokal des TSV-R gibt. Und die Surprise hat eindeutig die Hafeneinfahrt nicht passiert. Was also machen? Nach den Regeln ist alles klar, nicht ins Ziel gekommen heisst "dnf" und damit ausgeschieden bzw. an letzte Stelle gesetzt. Weil es aber eine "Spassregatta" ist, will ich auch nicht so rigoros verfahren, kann der nominellen und hervorragend gesegelten Siegerin Lisa aber auch den Sieg nicht wegnehmen.

    Das Gespräch mit den Beteiligten brachte dann leider kein Einvernehmen: Dem Surprise-Team war die Hafeneinfahrt als Ziel einfach nicht mehr präsent: Sie hatten die Startlinie als Ziellinie angeschaut.

    Am Sonntag war wegen des Zuspätkommens das ganze Team bei der Besprechung nicht anwesend, und deshalb über die gemeinsame Entscheidung, ohne "Wettfahrtleitung-Aufsicht" zu fahren (was auch moniert wurde) auch nicht informiert (wenn wir geahnt hätten, dass doch noch Gäste kommen, hätten wir das sowieso nicht gemacht). Als Sportsmann ist mir natürlich recht, dass man auch eine Spassregatta ernst nimmt.

    So entschied ich mich letztendlich im Sinne der Regeln und setzte Lisa auf den ersten Platz, und entgegen den Regeln als (offensichtlich untaugliches) Freundschaftsangebot die Surprise auf den 3. Platz. Ein Fehler, wie sich dann zeigte, der wiederum Unwillen erzeugte, und deshalb in der obigen Tabelle korrigiert ist.

    So bleibt von dem an sich wunderschönen Segeltag, der einfach nur Spass machen sollte, ein ungutes Gefühl, beim Organisator, der es nicht geschafft hat, den "gordischen Knoten" zu lösen und freundschaftliches Einvernehmen zu erzeugen, und bei den Betroffenen, die sich ungerecht behandelt fühlen. Wir bedauern das sehr und hoffen, dass wir nach Verfliegen des Ärgers weiterhin in freundschaftlicher Weise zusammen segeln und ein Bier trinken können.

    Bei der Diskussion ging unter, dass das mit dem Känguruh-Start wieder ganz gut funktioniert hat: Alle Boote kamen in relativ kurzer Zeit ins Ziel, und die Reihenfolge entsprach nach spannendem Endkampf durchaus den seglerischen Leistungen (nimmt man den Patzer der Surprise mal weg).

    Fritz Braun

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    Das Sommerfest

    Nachdem oben sehr viel über die Regatta geschrieben wurde, müssen auch dem Sommerfest einige Zeilen gewidmet werden: Obwohl zuerst außerhalb des Seglergeländes dann auf dem Platz geplant, entschloss man sich kurzfristig, in die Bootshalle der WAB zu gehen. Grund hierfür war das hervorragende Einvernehmen mit dem neuen Stützpunktleiter Richard Bernreuther (und auch dem Vorstand) sowie dessen gute Vorarbeit (er ließ die Jugendlichen die Halle aufräumen). Ein bißchen hat auch noch die schlechte Wettervorhersage eine Rolle gespielt.

    ../images/Sommerfest 2009-1.jpg

    Etwas ungeschickt war die lange Pause am Nachmittag wegen der ausgefallenen Regatta.

    Hauptsächlich von Mumi sehr gut vorgereitet, klappte dann zum geplanten Termin alles bestens. Auch die Sorge, ob genügend "freiwillige" Salate kommen, war unbegründet: Selten hatten wir eine reichhaltigere und bessere Auswahl. Ganz herzlichen Dank an die "Lieferantinnen".


    ../images/Sommerfest 2009-2.jpg


    Das Essen war prima (auch dank der Grillware, die Thomas beschafft hat, und dank der individuellen Salate) und die Getränke reichlich. Auch das Wetter spielte mit (es hatte sich ja bereits am Nachmittag verausgabt).

    So war es kein Wunder, dass sich eine gute Stimmung einstellte. Und viele hielten bis nach Mitternacht durch. Danach gab es auch nicht den kleinsten "Flurschaden".


    ../images/Sommerfest 2009-3.jpg


    Also alles bestens? Nicht ganz! Denn der Besuch war eher mäßig. Viele hattten wohl andere Prioritäten gesetzt. Ein klarer Rückschritt gegenüber früher. Gibt es dafür spezielle Gründe beim TSV-Ramsberg oder ist das nur der allgemeine Trend? Denn die anderen Segelvereine haben ähnliche Perbleme. Es wäre schön, wenn sich der Eine oder Andere dazu äußern würde.

    Denen, die gekommen sind, kann man natürlich keinerlei Vorwurf machen. Sie haben das Beste daraus gemacht. Insbesondere ist aber den Helfern zu danken, allen voran natürlich Mumi, die in der Vorbereitung, am Abend und im Nachspann (sie muss ja noch die ganzen finanziellen Dinge regeln) die größte Last getragen hat.

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