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    Vereinsmeisterschaft 2003 am 11.10.
    Ein Regattabericht aus Teilnehmersicht.


    Am Donnerstag ergibt die Abfrage des Wetterberichtes im Internet aus Bamberg für das Seenland am Regattatermin Windstärke 3 aus West: Also optimale Aussichten. Kurt ist am Freitag trotzdem skeptisch. Und tippt auf Flaute („bis dahin hat sich der Druck ausgeglichen“).

    Am Samstag Morgen also Bojen entsprechend auslegen, die neue regelgerechte Boje in Luv, was ca. 1 sm Fahrt gegen den Wind (bei tatsächlich ca.3 Bft.) bedeutet: Mit 12 V trotz frisch geladener Batterie für die Neptun ganz schön mühsam. Für das Mittagessen wird es etwas knapp, eine Banane muss reichen. Die Kamera wird auch vergessen.

    13.00 Uhr zur Steuermannsbesprechung sind auch fast alle da, nur Horst fehlt. Er wurde zwar 1 h zuvor auf dem Parkplatz gesichtet, war aber jetzt nicht zu sehen (schade, mir fehlt jetzt ein-Häuslesboot-Konkurrent). Kurze Erläuterung der Regeln. Neben der neuen, jetzt gut sichtbaren Boje eine 2. Neuerung: Es werden die noch von Fred gestifteten Zeittafeln für die Startprozedur eingesetzt. Beginn der 5 min. Startprozedur ist für 14.00 Uhr angesagt. Bei Regelverstößen wird ein freiwilliger 360 °-Kringel gesegelt.

    Also mit meinen "neuen" Vorschotern Udo und Häns raus zum kurzen Einsegeln. Regattaziel ist Platz 3. Dann müsste es auch gut zum Ranglistenersten über die Saison reichen.

    Bei Carl ist die Batterie jetzt wohl auch wieder in Ordnung, denn er liegt deutlich rechtzeitig auf Startboot-Position. Udo bekommt den Auftrag, bei dem für 14.00 Uhr geplanten Ankündigungssignal den Regattatimer mit 5 min. zu starten. 13.57 Uhr sehen wir plötzlich Werner auf dem Startboot die 3 min-Tafel zeigen. Starttimer also schnell bei 3 min gestartet und den letzten Schlag angesetzt. Bei 1:30 min Wende und volle Fahrt auf Backbordbug auf die Startlinie zu. Es sieht sehr gut aus und fast sekundengenau überkreuzen wir diese. Einige Kollegen starten auf Steuerbordbug. Für uns kein Problem, denn wir sind ja vorfahrtsberechtigt. Theoretisch, denn ein Kollege macht trotz Raumforderung keine Anstalten, wegzugehen. Da wir kein Boot versenken wollen, also Notwende. Wir sehen keinen freiwilligen Strafkringel, aber vielleicht haben wir gerade nicht hingeschaut.

    Dadurch liegt der Zugvogel (liegt yardstickmässig uns am nächsten) mit Willi und Claus schon etwas vor uns. Wir fahren also hinterher und stellen fest, dass wir die Höhe nicht halten können. Die Neptun läuft heute irgendwie nicht gut. Nachdem ich meistens alleine segle, ist das sie dafür getrimmt und verträgt offensichtlich die 3 ausgewachsenen Herren im Cockpit nicht so gut. Das Boot luvt an und das Heck saugt sich fest. Am Zugvogel sehen wir ein kleines Problem mit ausrauschender Schot. Wir wenden weg, um nicht so weit von der Ideallinie abzukommen. Bei Zurückwenden ist unser Gegner weg. Trotz intensiver Suche finden wir ihn auch nicht mehr. Allerdings haben wir auf Segelboote geachtet und nicht auf "U-Boote" (siehe später). Wir sehen aber Franz, dessen Vorschoter "abhanden gekommen" ist, alleine heftig und tapfer mit der Windy und dem Wind kämpfen (es herrschen tatsächlich wie angekündigt im Mittel 3 in Spitzen 4 Bft. aus West).

    Auf Backbord-Bug schon in Luvbojen-Nähe fahrend kommt die spät gestartete Monas auf. Es könnte passen und ich rufe vorsichtshalber schon mal "Raum". Irgendwie scheint die Crew aber von der momentanen Geschwindigkeit aber so fasziniert, dass sie nicht reagiert. 5 m vor dem Versenken also wieder eine Not-Wende. Und wieder kein Kringel.

    Auf dem Vorwindkurs trauen wir uns mangels vorherigem Üben nicht, den Spinnacker einzusetzen, aber auch mit ausgestellter Fock können wir den Abstand zu den Wettbewerbern halten. Auf diesem Kurs scheint es zulaufen (der Segeldruck nimmt das Heck aus dem Wasser). Überhaupt klappen alle Manöver mit der ad hoc zusammengestellten Crew ganz gut, nur die große Genua fordert die „älteren Herren“ beim Dichtholen ganz ordentlich.

    Langsam segeln uns die schnelleren Boote weg, nur Franz ist mit der widerspenstigen Windy hinter uns. Vom Gefühl her wird es beim Zieleinlauf trotz unseres Yardstick-Vorteils eng.

    Sofort 2. Start: Franz hat aufgegeben; wir haben Verständnis. Willi und Claus sehen wir immer noch nicht. Wieder klappt der Start gut und wieder haben wir Probleme auf der Kreuz, aber diesmal keinen, der versenkt werden will. Dafür aber welche aus der Nachbarregatta, die mit ihren schnellen Cats uns nicht so recht akzeptieren wollen. Bei der 2. Luv-Bojen-Umrundung sind wir aber noch gut dran und ich bin mir eigentlich sicher, den Newcat und auch die Monas noch im Griff zu haben. Auf dem letzten Vorwindkurs trifft uns aber das Seglerschicksal. Die Boote vor uns segeln mit einem guten Wind aufs Ziel zu und wir fahren gemächlich in der folgenden "Flaute" hinterher. Ob das noch zu einem guten Platz reicht? Es wird auf jeden Fall eng. Häns vertreibt uns die Zeit mit einem mathematischen Ausflug in die Welt des A. Einstein, und mit einem geschichtlichen und geographischen Exkurs in die Zeit des Tannhäuser.

    Udo muss (eigentlich schon seit der 2. Runde) schnell an Land. Mit Häns noch Carl beim Bojen einholen helfen und dann nach Hause zur Yard-Stick-Auswertung (zwischendurch noch schnell Formel 1-Zeitraining anschauen). Die Niederlage hält sich noch in Grenzen: Den angestrebten Platz 3 verpasst reicht noch zum 5. . Einige waren heute einfach besser.

    Abends zum geselligen Ausklang im Hubertushof mit Carl als musikalischer Unterhalter. Hier sehen wir auch Willi und Claus als selbsternannte "Masters of Desaster" wieder und die Geschichte klärt sich auf: Mastbruch auf ganz normalem Kreuzkurs. Als Stärkung für das Heimpaddeln erhielten sie die Stadtwurst für den letzten Platz. Franz hätte eigentlich auch eine verdient gehabt, Christian hatte aber nur eine.

    Das Gesamtergebnis ist aus nachstehender Tabelle ersichtlich. Kurt mit Elke war heute wirklich gut und haben den schnellen Mattia-S-Kat mit Micha und Marion auf den 2. Platz verwiesen (gleiche Punktzahl, aber bessere ber. Gesamtzeit), was vorher nicht unbedingt erwartet wurde. Auch Christian J. schlug sich mit dem 3. Gesamtplatz sehr gut. Gratulation den Gewinnern der 3 wirklisch schönen Pokale.

    Im Mittelfeld hat es wegen eines YST.-Vertauschers nachträglich noch einige kleine Änderungen gegeben (der Verfasser bittet bei den Betroffenen um Entschuldigung). Bilder gibt es diesmal wegen vergessener Kamera leider keine.

    Die Zeittafeln und die neue Boje haben sich bewährt. Es gab hier keine Missverständnisse mehr. Die Zeittafeln sind objektiv sogar besser als die offiziellen Startflaggen (die wir allerdings einsetzen müssen, wenn wir mal eine offizielle Regatta ausrichten wollen), so war der überraschend frühe Start zur ersten Wettfahrt auch kein Problem.

    Ergebnisse

    Start-/Zielboot: Carl de Pers, Werner Demus
    Auswertung Fritz Braun

    1. Wettfahrt
    Start 13:00 Uhr
    Windstärke 3-4 Bft
    Windrichtung W

    2. Wettfahrt
    Start 15:30 Uhr
    Windstärke 3-4 Bft
    Windrichtung W

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